07.10.11: Schüleraustausch nach England
Nach dem etwa einstündigen Flug, worauf eine etwa gleichlange Busfahrt folgte, kamen wir voller Aufregung und Vorfreude an der Schule an. „Würde unsere Austauschpartnerin wohl dem Bild entsprechen, das wir uns aus einem Jahr Schreiben gebildet hatten? Würde unser Englisch wohl reichen, um uns zu verständigen? Würden wir uns wohl mit unserer Gastfamilie verstehen?“ Doch als wir aus dem Bus stiegen und unsere Austauschpartnerin zum ersten Mal sahen, verfielen unsere Sorgen und wir fuhren davon. Die Autofahrt lockerte die anfängliche Spannung auf und es entstand das erste Gespräch…
Wir verbrachten ein Wochenende mit der Familie, in dem wir einige interessante Dinge unternahmen. Mit vielen Stories, die wir alle unseren Freunden erzählen wollten, ging es dann am Montag mit zur Schule, von der es dann mit der ganzen deutschen Gruppe los zur U-Bahn Station ging. Als wir nach ca. einer halben Stunde U-Bahn Fahrt die Station verließen, wurden alle Blicke sofort auf das eindrucksvolle London Eye gezogen, welches direkt neben dem Big Ben platziert ist. Getreu dem Tagesmotto „Walking London“ erreichten wir noch viele andere Sehenswürdigkeiten zu Fuß wie z.B. Houses of Parliament, Westminster Bridge, Westminster Abbey, Buckingham Palace (Changing of the Guard), Trafalgar Square und Piccadilly Circus. Wir fuhren ziemlich müde wieder mit der U-Bahn zur Schule und von dort aus mit unseren Austauschpartnerinnen zurück nach „Hause“.
Die darauf folgenden Tage liefen ähnlich ab, sodass wir im Laufe der Woche noch unter Anderem Covent Garden, St. Pauls, den Tower und die Tower Bridge, Madame Tussaud’s und die Oxford Street zu Gesicht bekamen. Der Mittwoch war ein besonderer Tag, an dem wir unsere Austauschschülerinnen in die Schule begleiten durften. Der englische Schulalltag unterscheidet sich in vielen Punkten von dem Deutschen, z.B. zeichnet er sich durch viele durchaus interessante Fächer wie Drama (Theater) aus.
Vergleicht man einen Austausch mit einem normalen Urlaub, findet man zwar Gemeinsamkeiten, doch auch viele Unterschiede. Die Gemeinsamkeiten bestehen darin, dass man auch bei einer privaten Städtetour die Sehenswürdigkeiten Londons besichtigt. Bei unserem Schüleraustausch hatten wir das Glück, von Frau Matern begleitet zu werden, die schon sehr oft Schüler durch London geführt hat und so viele Informationen zu all den Orten geben konnte. Außerdem waren wir in der Familie auf uns selbst gestellt und konnten hier erfahren, dass wir uns mit unserem Schulenglisch sehr gut verständigen konnten. Sicherlich hat auch das vorherige einjährige E-mailen mit unseren englischen Brieffreundinnen uns auf den Austausch sprachlich vorbereitet. Wir durften England nicht nur als Touristen erkunden, sondern gewannen einen Einblick in den englischen Alltag.
Wir können allen Schülerinnen die Teilnahme an einem Austausch empfehlen…! Ein unvergessliches Erlebnis…!
(Tjorven Raß, Lara Dornieden)


